Die Kunst Cannabis zu dampfen ( Vaporizer )

Kanavape CBD
Dampfen mit Hanfgeschmack: Der e Joint von Kanavape ist da
4. Juni 2015
Vaporizer

Für alle, die nicht die Geduld haben, sich das ganze Dokument durchzulesen, gibt es hier die Kurzversion:

Die goldenen Regeln für dampfen auf einer höheren Ebene:

1) Nehmt kurze, einsekündige Züge des Dampfs (im Mund behalten), dann inhaliert.
2) Danach die Temperatur der Heizkammer wieder kurz ansteigen lassen, 5 – 7 Sekunden.
3) Zieht jedes Mal gleich stark, wenn ihr dampft.
4) Wenn nötig, passt die verstellbare Luftmengenregulierung optimal an.
5) Der Dampfvorgang kann durch die Einstellung von Temperatur und Spannung angepasst werden.
6) Im Winter bei +5° C draußen zu dampfen beeinflusst die Temperatur der Heizkammer.
7) Der Ladestatus der Batterie beeinflusst die Heiztemperatur. Stellt sicher, dass genug Ladung vorhanden ist.
8) Verwendet gleichmäßig zerkleinertes Cannabis und überfüllt die Heizkammer nicht. Dies beeinträchtigt den Luftzug und die Temperatur.

Einleitung

Vaporizer sind seit einigen Jahren auf dem Markt und werden immer beliebter. Der Preis und die Qualität variieren dabei sehr stark, viele Leute glauben, dass ein höherer Preis bedeutet, ein besseres Produkt zu bekommen. Das ist manchmal, aber nicht immer richtig, denn den größten Einfluss darauf, Cannabis richtig zu dampfen, hat der Anwender; das Werkzeug ist dabei eher zweitrangig.
Einige Jahre intensiver Studien des E-Njoint Entwicklungsteams haben zu interessanten Ergebnissen geführt. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, so viele Informationen wie möglich mit euch zu teilen, um die Funktion der E-Njoint Vaporizer und auch anderer Vaporizer auf dem Markt zu verbessern, seien es günstige oder hochpreisige Geräte.

Der Unterschied zwischen Rauch und Dampf

Herkömmlicherweise wird Cannabis getrocknet, gemahlen und in ein Blatt Zigarettenpapier gedreht und angezündet. Wir haben das Jahrzehnte lang getan und niemand hat gemerkt, dass die Verbrennung natürlicher Kräuter wie Cannabis oder Tabak bei hohen Temperaturen viele wertvolle Bestandteile buchstäblich zerstört und, bei weitem schlimmer, krebserregenden Rauch produziert.
Die Gründe, aus denen Menschen Cannabis konsumieren, sind der Geruch, Geschmack und der Effekt der Terpene Cannabidiol und THC. Letzteres erzeugt einen psychedelischen Effekt. Bei der Verbrennung bei hohen Temperaturen werden die Bestandteile innerhalb des Bruchteils einer Sekunde verkohlt und der Großteil davon zerstört, bevor er die Spitze des Joints erreichen kann. Durch diese Holzhammermethode ist der entstehende Rauch voller Kohlenmonoxid, Teer und zahlreicher anderer schädlicher Gifte. Cannabis enthält kein Kohlenmonoxid, dieses Gas entsteht aber während des Verbrennungsprozesses.
Eine simple Tatsache ist, dass die Temperaturen, die beim Dampfen alle nützlichen Bestandteile herauslösen, bekannt sind. Temperaturen zwischen 157° – 205° C decken das gesamte gewünschte Spektrum ab. Jede höhere Temperatur zerstört den Großteil der Cannabinoide und erzeugt Giftstoffe.
Ein Vaporizer sollte sicherstellen, dass die Temperatur diesen Bereich nicht übersteigt, indem der Erhitzungsvorgang in einer Kammer, die das (gemahlene) Cannabis enthält, stattfindet.
Die traurige Wahrheit an den meisten Vaporizern auf dem Markt ist, dass alle Hersteller deutlich die Temperatureinstellungen angeben, ebenfalls dass ihr Produkt niemals Rauch erzeugen wird. Aber keiner der Hersteller informiert euch darüber, dass die Temperatur dafür zu niedrig ist oder erklärt euch, dass die Verdünnung des kostbaren Dampfs mit Luft den gewünschten Effekt drastisch reduziert. Viele enttäuschte Anwender werfen ihren Vaporizer nach dem ersten Gebrauch weg, einfach weil sie keine korrekte Anleitung bekommen haben. Und wurden schon Vaporizer vom anderen Ende der Welt auf Garantie zurückgeschickt, weil sie keinen Rauch produziert haben. Nun ja, sie sollen ja auch überhaupt keinen Rauch erzeugen.

Das Konzept elektronischer Vaporizer verstehen

Schritt 1 – Batterie und Kontrolleinheit leiten elektrischen Strom zu einem Heizelement, das die mit gemahlenem Cannabis befüllte Heizkammer erhitzt. In diesem Beispiel beträgt die Temperatur 190° C. (A)
Schritt 2 – Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist (A), zieht der Anwender Luft durch den Ausgang der Heizkammer (B), frische Luft wird in die Kammer gesogen (C).

Bitte beachten: Die Frischluft hat eine Temperatur von zirka 22° C (C). Wenn diese Luft (bei Raumtemperatur) in die Heizkammer gesogen wird, sinkt deren Temperatur drastisch ab (A). Die etwa 190° C heißen Dämpfe in der Kammer werden mit frischer Luft gemischt, so entsteht eine Temperatur von 40 – 80°  C am Austritt.
Es ist sehr wichtig, zu verstehen, das so lange der Anwender am Gerät zieht, laufend frische Luft durch die Heizkammer strömt. Aufgrund dieser durch die Kammer strömenden Luft erreicht die Temperatur niemals Vaporizer-Temperaturen! Der dann aus dem Vaporizer kommende Dampf ist stark verdünnt und nicht konzentriert. Das ist der Grund, warum bei korrekter Verwendung des Vaporizers nur die Dämpfe aus der Heizkammer gedampft werden dürfen. Dies erreicht man, in dem man maximal eine Sekunde lang am Vaporizer zieht. Alle Dämpfe, die nach dieser Sekunde inhaliert werden, haben eine zu niedrige Temperatur, um noch THC zu enthalten. Wenn der Dampf aus der Kammer gesaugt wurde, muss diese sich erneut erwärmen, bevor ihr einen weiteren Zug dampft. Im Fall des E-Njoint 3-in-1 Vaporizer kann dies 5 – 7 Sekunden dauern.

Den Luftstrom regulieren

Nachdem ihr jetzt das Konzept kennt, dass nur die Luft aus der Heizkammer ohne zusätzliche Luft gesaugt werden darf, könnt ihr euch vorstellen, dass kräftiges Ziehen nur dazu führt, viel Dampf und zusätzliche Luft einzuatmen. Zieht sanft, wie ihr eine Sekunde an einer Zigarette oder einem Joint ziehen würdet. Wenn eure Wangen sich beim Ziehen stark zusammenziehen, als würden sie implodieren, macht ihr etwas falsch! Versucht, jedes Mal gleichmäßig zu ziehen, um einen reproduzierbaren Effekt zu erhalten.
Einige Vaporizer wie der E-Njoint Evolution und der E-Njoint Rebel haben einen regulierbaren Luftstrom. Durch die Verringerung der Luftzufuhr von Luft (auf Raumtemperatur) kann ein besseres Ergebnis erzielt werden. Ihr müsst ein Gleichgewicht zwischen eurer Zugstärke und dem Lufteinlassventil finden.

Die Energie regulieren

Viele Vaporizer erlauben das Einstellen einer Temperatur oder der Stromaufnahme des Verdampferkopfes. Nachdem ihr jetzt das Prinzip des Dampfens verstanden habt, ist euch klar, dass eine Temperatureinstellung von 183° C so lange zutrifft, bis ihr mit dem Dampfen beginnt. Die Temperatur fällt sofort. Es gibt keinen Vaporizer auf dem Markt, der über genug Energie oder ausreichend leistungsfähige Hard- oder Software verfügt, um die Temperatur dauerhaft auf einer bestimmten Temperatur zu halten. Jedes Unternehmen, das behauptet, einen Verdampfer zu produzieren, der konstant eine Temperatur während des Dampfens hält, behauptet das Unmögliche.
Einige einfache Vaporizer erlauben die Regulierung der Stromstärke für die Heizkammer. Dies wird in der Regel durch die Regulierung der Spannung erreicht. Diese Technik ist nicht so genau wie die teurere Steuerung über einen Mikroprozessor, aber ihr wisst jetzt, dass der größte Einflussfaktor für erfolgreiches Dampfen der Anwender ist. Ihr könnte euch also vorstellen, dass auch mit einem günstigen Vaporizer, der richtigen Stärke der Züge und dem korrekten Timing das THC, das CBD und die Terpene extrahiert werden können, ohne dabei eine Verbrennung zu riskieren. Es liegt alles in der Hand des Anwenders. Den Knopf für zehn Sekunden gedrückt zu halten, erzeugt eine Temperatur von 250° C, dann zu ziehen erzeugt eine Menge Rauch, nur fünf Sekunden zu drücken kann aber das perfekte Dampferlebnis bewirken.
Nachdem ihr euch jetzt durch die Theorie und die Ratschläge gearbeitet habt, solltet ihr die goldenen Regeln am Anfang des Dokuments lesen.

Diese Informationen werden euch von E-Njoint-Team zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass ihr sie nützlich findet und dass ihr das Dampfen von Cannabis auf dem technischen Stand von 2016 genießt. Bitte schickt uns euer Feedback und eure Anmerkungen, denn wir möchten nicht nur unsere Erfahrungen teilen, sondern auch Neues lernen.

Schreibe einen Kommentar